Plattformen für Unternehmen

12 Plattformen welche Unternehmen in der Coronakrise kostenlos unterstützen.

Mit dem Projekt „Supportyourlocal.help.ch“ will Help Media vorübergehend geschlossene Läden oder Betriebe mit eingeschränkten Öffnungszeiten unterstützen. Mittels Kauf eines Gutscheines sollen Betriebe trotzdem Umsatz generieren können. Über 8300 Geschäfte und Betriebe hätten sich bis am 16. April registriert.

 

Die Zürcher Internetagentur Update bietet KMUs ein neues Portal in der Coronakrise. Auf der Website „hilf-lokalen-kmu.ch“ können Firmen und Geschäfte seit vergangener Woche kostenlos ein Profil erstellen. Dadurch sollen Kunden Informationen über Versandmöglichkeiten, Onlineshop und Lieferservice in Erfahrung bringen. Der Verkauf von Gutscheinen soll Unternehmen in der Region Zürich durch den Lockdown helfen.

 

Eventfrog lanciert einen Online-Ticketverkauf für Livestreams. Das Oltner Event- und Ticketing-Start-up will mit dem Angebot Veranstalter und Künstler adressieren. Diese sollen Events und Auftritte online durchführen – und damit auch Geld verdienen können. Der Verkauf von Tickets für Live-Events sei komplett gebührenfrei, teilt Eventfrog mit.

 

Auf der Webseite „Business.help.ch“ können KMUs ihre Verfügbarkeiten ändern und so die Konsumenten schnell und einfach informieren, ob sie noch geöffnet sind. Daneben finde der Besucher aktuelle Informationen, Pressekonferenzen, Point de Presse und den Livestream des Schweizer Bundesrat und des BAG auf der Startseite. Die Firmen-Informationen stammen vom Help.ch-Branchenbuch und vom Schweizer Handelsregister.

 

Ticketpark stellt Veranstaltern eine technische Streaming-Plattform zur Verfügung. Dort können Veranstalter Webinar, Online-Konzert oder Internet-Lesung weiterhin kostenpflichtig (oder kostenlos) durchführen und das Streaming ins Ticketing einbauen.

 

Die Digitalagentur Mind hat eine Plattform für das lokale Gewerbe gestartet. Die Website lokal.loyal.ch soll Unternehmen aus der Stadt und Region Winterthur als neuer Verkaufskanal dienen. 80 Anbieter seien bereits an Bord, heisst es in einer Mitteilung. Bei jedem Unternehmen sei auf der Website ersichtlich, wie unter den aktuellen Einschränkungen weiterhin eingekauft werden kann – ob über einen Onlineshop, Bestellung per E-Mail, telefonisch oder auch über Whatsapp oder Instagram. Ebenfalls ersichtlich sei, wie die Angebote zur Kundschaft kämen, ob durch Abholung, Auslieferung oder Postversand.

 

Das Lieferdienst-Start-up Smood übernimmt bis auf weiteres die Liefergebühren für lokale Restaurants. Konkret gelte das Angebot für Restaurants mit einer Distanz von bis zu 3 Kilometern zu der entsprechenden Lieferadresse. Die Massnahme sei auf unbestimmte Zeit gültig. Gastronomen können sich über die Partnerseite bei Smood registrieren.

 

Die Luzerner Agentur Go 2 Flow entwickelte die Gutscheinplattform „Wir-sind-luzern.ch„. Sie soll Läden und Restaurants in der Stadt Luzern während der aussergewöhnlichen Situation unterstützen. Ladenbesitzer und Restaurationsbetriebe haben dort die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen heute als Gutscheine in unterschiedlichen Beträgen anzubieten. Die Einlösung der Gutscheine erfolgt dann nach der Wiedereröffnung des Betriebs. Dadurch sollen die Geschäfte auch während der Schliessung Umsatz generieren können.

 

Der IT-Dienstleister Klara lanciert die Webapplikation „Covida.ch„. Mit ihr sollen Schweizer Konsumenten einen Solidaritätsbeitrag an ihre Lieblingsgeschäfte bekunden können. Nutzer könnten auf der Plattform die Information hinterlassen, was beim nächsten Besuch konsumiert oder gekauft werde. Der Firmenbesitzer könne jederzeit einsehen, was via Covida versprochen wird. Bezahlt werde der Solidaritätsbetrag vom Konsumenten beim nächsten Besuch vor Ort.

 

Die Onlineplattform Velocorner erlässt seinen Handelspartnern für bis zu zwei Monate alle Abonnementskosten. Zudem wolle Velocorner seine Kunden in ihrer eigenen Kommunikation unterstützen, um deren Geschäft online besser sichtbar zu machen und trotz Krise Velos verkaufen zu können.

 

Der Onlinemarktplatz Ricardo legt ein Programm für Verkaufsläden in der Schweiz auf, die durch den Lockdown vom Handel abgeschnitten sind. Geschäfte, die bis anhin nur stationär ihre Ware angeboten haben, sollen dadurch kurzfristig einen eigenen Onlineshop aufbauen können. Ricardo unterstütze sie bei der Anmeldung, beim Hochladen und der optimalen Präsentation des Warenangebotes auf der Ricardo-Plattform sowie mit Marketingmassnahmen. Zudem stelle Ricardo den neuen Onlinehändlern ein Gebühren-Guthaben von je 1000 Franken zur Verfügung.

 

Jung von Matt/Limmat ruft laut „Klein Report“ den sogenannten „Chancen-Hub“ ins Leben. Auf der Plattform will die Agentur Texte und Best-Practice-Beispiele zusammenstellen. Es soll unter anderem darum gehen, was für Spielregeln für Marken in Zeiten der Pandemie gelten oder wie unterschiedliche Marken mit der neuen Normalität umgehen.

 

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https://www.netzwoche.ch/news/2020-03-24/so-erleichtern-start-ups-verbaende-und-private-den-alltag-im-lockdown